Raubkopien bereits 1897

Die Musikindustrie klagt ja seit einigen Jahren ob des schwindenden Profits wegen Musik-Piraterie. Diese Aussage muss jedoch nun revidiert werden, wie das Blog BestActEver herausgefunden hat. Deren Betreiber hat im Archiv der „New York Times“ einen Artikel aufgestöbert, nach dem die junge US-Musikindustrie bereits im Jahr 1897 (!) [KEIN Schreibfehler] mit Raubkopien zu kämpfen hatte.

Somit mus man obige Aussage umwandeln: Die Musikindustrie klagt ja seit über einem Jahrhundert ob des schwindenden Profits wegen Musik-Piraterie. So!

Und nicht dubiose russische oder skandinavische Kreise verbargen sich hinter den arglistigen Räubern – nein: aus Kanada kamen die heimtückischen und dreisten Musikpiraten. Gesendet wurde die Ware per Post – und geworben wurde dafür ganz öffentlich in kanadischen Zeitungen.

Kanadier hatten im Mai 1897 Schallplatten aus den USA importiert, kopiert und verhökerten diese dann zum Schleuderpreis. Klar, dass sich die US-Musikindustrie das nicht gefallen lassen wollte.

Gelesen hab ich das in den Musiker-News. Einem netten Newsletter, der hier zu bekommen ist. Wer noch nicht hat, der will schon mal… (oder so ähnlich hieß doch das Sprichwort) 😉


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2 Antworten zu Raubkopien bereits 1897
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  2. Dirk sagt:

    Das wusste ich noch gar nicht, dass schon solange solche Probleme bestehen. Dann sollten die u.a. CD´s mal günstiger werden, dann klappt es auch mit dem Nachbarn 🙂

    LG,
    Dirk