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Raubkopien bereits 1897

Mittwoch, 20. Mai 2009 | Autor: Olaf Berliner
Dieser Beitrag wurde bisher 772 mal gelesen.

Die Musikindustrie klagt ja seit einigen Jahren ob des schwindenden Profits wegen Musik-Piraterie. Diese Aussage muss jedoch nun revidiert werden, wie das Blog BestActEver herausgefunden hat. Deren Betreiber hat im Archiv der „New York Times“ einen Artikel aufgestöbert, nach dem die junge US-Musikindustrie bereits im Jahr 1897 (!) [KEIN Schreibfehler] mit Raubkopien zu kämpfen hatte.

Somit mus man obige Aussage umwandeln: Die Musikindustrie klagt ja seit über einem Jahrhundert ob des schwindenden Profits wegen Musik-Piraterie. So!

Und nicht dubiose russische oder skandinavische Kreise verbargen sich hinter den arglistigen Räubern – nein: aus Kanada kamen die heimtückischen und dreisten Musikpiraten. Gesendet wurde die Ware per Post – und geworben dafür ganz öffentlich in kanadischen Zeitungen.

Kanadier hatten im Mai 1897 Schallplatten aus den USA importiert und verhökerten diese dann zum Schleuderpreis. Klar, dass sich die US-Musikindustrie das nicht gefallen lassen wollte.

Gelesen hab ich das in den Musiker-News. Einem netten Newsletter, der hier zu bekommen ist. Wer noch nicht hat, der will schon mal… (oder so ähnlich hieß doch das Sprichwort) ;-)

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Thema: Off Topic

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2 Kommentare

  1. 1
    Dirk 

    Das wusste ich noch gar nicht, dass schon solange solche Probleme bestehen. Dann sollten die u.a. CD´s mal günstiger werden, dann klappt es auch mit dem Nachbarn :-)

    LG,
    Dirk

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