Versandkosten

Versandkosten sind ein sensibles Thema. Sowohl für Kunden als auch für Versender. Und wenn es dann zum Thema Erhöhung kommt, dann ist es natürlich unangenehm für beide Seiten. Denn bisher waren ab 25,- € Warenwert bei uns im Webshop eben diese nicht mehr vom Kunden zu tragen. Das haben wir übernommen.

Die Post/DHL will richtig gut auch leben
Mitte Juni kam von unserem Dienstleister DHL ein Brief eingeschneit, der uns mal eben eine Preiserhöhung um ca. 30 % ab Juli bescherte. Soweit, so unschön. Wir wollten zunächst abwarten, wie sich die Preiserhöhung genau auswirkte, ob wir diese 30% evt. sogar abfangen können.

Können wir jedoch nicht. Deshalb mussten wir uns nun dazu durchringen, die Versandkosten neu zu kalkulieren.

Wie? Ihr müsst für den Versand bezahlen?
Kaum ein Kunde macht sich darüber Gedanken, dass wir als Versender natürlich Versandkosten bezahlen. Sogar meist 2x. Einmal vom Hersteller zu uns, einmal von uns zum Kunden. Aber wie gesagt, wenige machen sich darüber Gedanken.

Das merken wir insbesondere bei Nachnahmebestellungen. Diese kommen gefühlt zu 99% zurück. Wenn man dann dem Besteller-aber-nicht-mehr-haben-Woller erklärt, dass wir dafür mal eben 10 Euro umsonst für den Hin- und Rück-Versand bezahlen, klingen diese meist recht bedröppelt am Telefon. „Ach so – hab ich nicht gewußt…“ Aber das nur so nebenbei.

Was kam nun raus, nachdem wir kalkuliert, kummuliert, korpoltiert kontrolliert haben?
Wir werden bei den 5,- Euro Versandkostenanteil bleiben. Allerdings gibt es ab August eine Erhöhung des Warenwertes, ab dem wir die Versandkosten übernehmen. Dieser liegt nun bei 50,- € und nicht mehr bei 25,- €. Das ließ sich leider nicht mehr umgehen. Denn gerade bei den „kleinpreisigen“ Artikel gibt die Marge es einfach nicht her, die Versandkosten vernünftig mit einzukalkulieren.

Rechnen, rechnen…
Ein kleines Rechenbesispiel dazu. Ein Artikel kostet im Verkauf 24,90 €. Davon müssen wir 19 % an das Finanzamt abführen und den Artikel natürlich auch beim Hersteller einkaufen – sprich bezahlen. Schau’n mir mal…

11224,90 € – 19%1121= 20,92 €
1115,91 € Einkauf202=    5,01 €
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Sie sehen es selbst. Da bleibt nicht viel. Und davon bezahlen wir Miete, Mitarbeiter, Strom, Versand etc. Und den Verkaufspreis zu erhöhen, bringt auch nichts, denn dann wären wir nicht mehr wettbewerbsfähig und unsere Mitbewerber verkaufen noch mehr 🙁


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