Schw(p)ammig

Manchmal frage nicht nur ich bei Herstellern an, manchmal fragen auch Hersteller bei uns an. Das finde ich eigentlich ganz gut. Natürlich sollte man sich als Hersteller schon ein wenig Mühe geben, nicht in den täglichen Spam-Massen unter zu gehen, wenn man sein Angebot per eMail sendet.

Nun erreichte mich folgende eMail, die ich Ihnen nicht vorenthalten will (aus Anstandsgründen habe ich persönliche Daten und den Namen des Herstellers unkenntlich gemacht):

Nach dem ich die Mail einfach als Spam abgetan habe, klingelt der Absender doch tatsächlich am Nachmittag durch und fragt in (eher schlechten) Englisch, ob die Mail angekommen ist und wann es denn los geht? Meine Kollegin machte ihm klar, dass wir kein Interesse hätten. Passt halt nicht so ganz in unser Sortiment.

Ein viertel Stunde später – erneut das Telefon – erneut der Mailschicker. Nach zwei, drei Sätzen merkt er wohl, dass wir bereits das Vergnügen hatten und legt auf.

Und gestern nun der dritte Anlauf. Wieder ruft er an und erzählt uns allerlei. Bis ihm dann freundlich aber bestimmt der (virtuell-telefonische) Rauswurf unsererseits „gelingt“.

Eigentlich bin ich froh, dass die Angebote nicht zu uns passten. Wenn schon bei einer Geschäftsanbahnung so wenig Stil an den Tag gelegt wird, wie wäre das dann erst in der Geschäftsbeziehung? Will ich mir lieber gar nicht vorstellen…


Thema: Der Shop -- On- & Offline Trackback: Trackback-URL.

Kommentare sind nicht mehr möglich.