Angebot her! Aber zack, zack…

Manchmal bekommen wir Anfragen zu Angeboten per eMail. Manchmal auch per Fax. Und ganz manchmal auch freche Faxe mit Angebotsanfragen.

Wie neulich – da landete ein solches Fax auf meinem Schreibtisch:

Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes

So lautete die Überschrift. Klingt ja schon ein wenig seltsam: Aufforderung… Aber so ist das vielleicht bei öffentlich-rechtlichen Auftraggebern. Und möglicherweise ist es dort auch normal, dass man selbstverständlich informiert wird, wenn kein Angebot abgegeben werden will. Zumindest fordert der letzte Satz hierzu unmissverständlich auf:

Sollten Sie kein Angebot abgeben wollen, bitte ich um Mitteilung.

Aha, und wenn ich nicht mitteile? Dann krieg ich vielleicht nie wieder so ein Fax? Also besser doch mitteilen, damit man beim Auftraggeber gleich weiß: Der kriegt nie wieder ein Fax. 😉

Das alles könnte ich noch relativ gelassen hinnehmen. Aber wenn mir der Angebots-Auffordernde dann auch noch vorschreiben möchte, wie er wann was gedenkt zu bezahlen, welches Skonto er einfach mal von sich aus festsetzt, dann finde ich das einfach mal dreist.

Bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen wird ein Skonto von 2 v.H. des Rechnungsbetrages abgezogen.

Bitte? Geht’s noch? Das ist doch wohl eine Leistung, die ICH anbieten kann, wenn ich will. Und nicht umgekehrt und zwangsweise. Tststs…


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Eine Antwort zu Angebot her! Aber zack, zack…
  1. Carlos sagt:

    Habe auch ab und an mit öffentlichen Auftraggebern zu tun…denen fehlen manchmal jegliche Manieren und ja, sie nehmen sich so einiges heraus.

    Einen Vorteil haben die öffentlichen Auftraggeber dennoch: man kann sich recht sicher sein, bezahlt zu werden.