Limbic Selling – der Trend?

Ein neues Wort heute gelernt. Na eigentlich zwei. Limbic Selling. Man spricht gezielt das limbische System im Hirn des Kunden an, und schon verkauft man, ohne es eigentlich zu wollen. Jawoll! In einer Einladung zu einem Power Event kann man dazu lesen:

Erfolgreich ist das Geschäft, das sich klar und eindeutig positioniert und ein klares Profil entwickelt. Vor allem indem es einen Ankerplatz im limbischen System des Konsumenten schafft. Duft, Hintergrundmusik, Licht, Warenpräsentation und vor allem das Verhalten des Verkaufspersonals sind dabei wesentliche Einflussgrößen.

Aha, alles klar. Ich muss also den Ankerplatz meiner zukünftigen Kunden finden. Aber vielleicht sollte man sich vorher ein passendes Fachbuch dazu anschaffen?

Alternativ kann man natürlich auch mal in den Weiten des Internetz goggeln (schönen Gruß an Paul Panzer) und stößt auf diese Abhandlung. Hier steht zu Limbic Selling unter anderem:

Der neueste Schwachsinn in diesem Bereich bedient sich des Begriffs „limbisch“ bzw. natürlich der englischen Variante „limbic“ und bietet „Limbic Shopping“ oder „Limbic Selling“ an

Komisch, was soll man denn da nun glauben? Die hier sind auch skeptisch. Also noch einmal zurück zum Anfang:

…Duft, Hintergrundmusik, Licht, Warenpräsentation und vor allem das Verhalten des Verkaufspersonals sind dabei wesentliche Einflussgrößen…

Und da fällt es mir ein. Das ist genau das, was ich seit vielen Jahren als Kunde erwarte und als Händler/Online-Shop-Betreuer praktiziere. Nur hieß das bis dato einfach nur „Kundenzufriedenheit erreichen“. Ganz ohne Hirnforscher.


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