Amazon und seine Automatismen

Amazon gibt sich ja alle Mühe, für seine Kunden das perfekte Einkaufserlebnis zu schaffen. Offenbar hat Amazon nun festgestellt, dass dazu auch entsprechende Bilder und Produktbeschreibungen gehören. Das, was in 99,9% aller aktiven Webshops Usus ist, soll nun auch bei Amazon Einzug halten.

Doch während man beim eigenen Online-Shop selber schwitzt, alle Angebote entsprechend zu bebildern und zu betexten, macht man sich bei Amazon weit weniger Mühe. Man bemüht Automatismen und man spannt einfach die dort vertretenen Händler ein. Dabei warnt Amazon gleich vor. Sollte man nämlich kein Bild und/oder Text zum Artikel eingeben, wird das Produkt nicht mehr gelistet. Also schaut man sich die „Qualitätswarnungen“ – so kennzeichnet Amazon die Angebote mit unzureichenden Produktinfos – einmal genauer an und trifft dann eben wieder auf halbgare Automatismen.

Nachfolgendes Beispiel zeigt eine Qualitätswarnung für einen Gitarrenständer. Und Amazons Automat hat bemerkt: „…aha, hat was mit Gitarre zu tun.“ Dementsprechend werden die erforderlichen Produktinformationen eingefordert. Auch wenn die absolut sinnlos sind. Ach, wenn wir nur immer so mit unseren Kunden umgehen wollten…


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