Dollars in den Augen

Wir wollen alle Geld verdienen – keine Frage. Damit uns Händlern dies gelingt, bedient sich der ein oder andere auch so genannten Preissuchmaschinen. Man stellt diesen eine Produktdatei zur Verfügung und der geneigte Käufer kann die verschiedenen Angebote vergleichen.

Bekannte Vertreter sind unter anderem preis.de, preispiraten.de, guenstiger.de oder auch shopzilla.de. Für jeden Klick, den ein Kunde tätigt, zahlt der Händler dann einen Obulus an den Betreiber. Meistens um die 20 bis 30 Cent pro Klick. Und wie das so ist, steigen die Such- und Vergleichsanfragen zum Jahresende stark an. Und stark ist das Stichwort. Denn was Shopzilla da wohl gerade abzieht, ist auch stark.

So las ich in einem Forum heute folgendes Zitat von Shopzilla: „Ab dem 17. November 2008 werden unsere Klickpreise temporär in allen Kategorien um 7% ansteigen. Diese Änderung gilt bis zum 12. Januar 2009 und ist eine Reflektierung des erhöhten Kaufverhaltens während des Weihnachtsverkaufs.“

Da will wohl jemand kräftig Dollars schaufeln – erinnert verdammt an meine „Lieblings-Auktions-Plattform“.

Kommentar des Betroffenen: „Wir werden unser Monatsbudget in dieser Zeit um 10% verringern – damit reflektieren wir die erhöhten Klickpreise von Shopzilla!“

Richtig so!


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