Mastering? Brauch isch nüsch…

Oder etwa doch? Aber ich will doch hier der Master sein, menno 😉

Jeder der irgendwann einmal anfängt, Musik zu machen, kommt zu dem Punkt der Erkenntnis, dass die produzierten Sachen „irgendwie“ nicht so klingen wie die Sachen von Shakira, 50 Pfennig Cent oder wer auch immer. Sozusagen: Nicht amtlich.

Dann beginnt man sich durch allerlei Foren zu lesen, kauft vielleicht ein paar Bücher zum Mixen usw. usf. Meist wird aber ein ganz wichtiger Schritt übersehen: Das Mastering. Und dabei geht es bei Weitem nicht nur um Lautheit und Volumen. Aber das wissen Sie ja sicher 😉

Vorbereitung ist alles
Sebastian Haitz, seines Zeichens Tonmeister und Chief Mastering-Ingenieur bei Zyx-Music, bietet deshalb auf seiner Homepage audio-manufaktur.de einige grundlegende Vorbereitungshinweise, um das letzte Quäntchen aus Ihrer Audioproduktion herauskitzeln zu können.

Da wird unter anderem unter dem Titel „Was muss ich zur Vorbereitung des Materials beachten?“ darauf eingegangen, welche Do und Donts man tunlichst beachten sollte. So liest man z.B.

  • Kontrollieren Sie das gesamte Material auf hörbare Fehler wie Knacker, o.ä.
  • Reichen Sie das Material nur in bestmöglicher Qualität ein
  • Benutzen Sie den Summen-Limitier/ oder -Kompressor nicht um das Signal lauter zu machen, sondern nur zur Entfernung von lauten Peaks und Pegeln über „0 dBfs“.

und noch viele andere Hinweise und Tipps, damit das Optimum herausgeholt werden kann.

Wer bin ich
Was sehr oft vernachlässigt wird, ist auch, einfach eine Kontaktadresse auf dem angelieferten Tonträger zu hinterlassen. Gibt es doch einmal Rückfragen (so man nicht selber dabei sein kann), muss der Mastering-Master auf gut Dünken entscheiden.

Load, Baby, load
Wer sich jetzt doch ernsthaft Gedanken um das Mastering macht, dem sei die besprochene Publikation nicht vorenthalten.

Hier der Link zum Download.


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